Was ist das Berufliche Gymnasium?

Am Beruflichen Gymnasium Technik (BGT) kannst du nach dem (erweiterten) Realschulabschluss dein Abitur machen. Die dreijährige gymnasiale Oberstufe führt zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur), die dich zum Studium aller Fachrichtungen an allen Universitäten und Hochschulen berechtigt.

Das Besondere bei uns: Du verbindest die klassischen Oberstufenfächer mit modernen, praxisnahen Profilfächern. An den BBS II Göttingen kannst du zwischen den Schwerpunkten Gestaltungs- und Medientechnik sowie Ingenieurwissenschaften wählen. Wir sind zudem stolz darauf, Referenzschule FILM in Niedersachsen zu sein.

Abitur
Allgemeine Hochschulreife
3 Jahre
Dauer (Kl. 11-13)
2 Schwerpunkte
Gestaltung oder Ingenieur
Film-Schule
Referenzschule Film
Studium & Beruf
Optimale Vorbereitung
iPad-Schule
Digitales Lernen

Wähle deinen Schwerpunkt

Spezialisiere dich bereits in der Oberstufe auf deine Interessen.

Gestaltungs- und Medientechnik (GMT)

Hier verbindest du Kreativität mit technischem Know-how. Du lernst, wie man Medienprodukte plant, gestaltet und umsetzt – von Printmedien bis hin zu digitalen Inhalten und Filmen.

  • Grafikdesign und Layout (Adobe Creative Cloud)
  • Fotografie und Bildbearbeitung
  • Filmproduktion und Videoschnitt
  • Produktdesign und Corporate Identity
  • Theorie der Gestaltung

Ingenieurwissenschaften (IW)

In diesem Schwerpunkt legst du die Grundlagen für ein technisches Studium. Du beschäftigst dich mit komplexen Systemen aus der Metall-, Elektro- und Bautechnik.

  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Maschinenbau und Konstruktion
  • Automatisierungstechnik und Robotik
  • Bautechnik und Architektur
  • Informationstechnik und Programmierung

Voraussetzungen für die Aufnahme

Um das Berufliche Gymnasium besuchen zu können, benötigt ihr in der Regel:

  • Den Erweiterten Sekundarabschluss I (Realschulabschluss).
  • Oder die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe (von einem Gymnasium).
  • Fremdsprachenregelung: Wer nicht mindestens vier Schuljahre durchgehend eine zweite Fremdsprache hatte, belegt im BGT entweder Russisch (BBS II) oder Spanisch (Kurs an der BBS III) als neu beginnende Fremdsprache.

Häufige Fragen zum Abitur am Beruflichen Gymnasium

Ja. Am Beruflichen Gymnasium (BGT) der BBS II Göttingen machst du in drei Jahren dein Abitur und erreichst die allgemeine Hochschulreife. Voraussetzung für den Einstieg ist in der Regel der erweiterte Sekundarabschluss I (erweiterter Realschulabschluss).
Das BGT dauert drei Jahre und umfasst die Klassen 11 bis 13. Klasse 11 ist die Einführungsphase, die Klassen 12 und 13 bilden die Qualifikationsphase, die mit der Abiturprüfung abschließt.
Du benötigst den erweiterten Sekundarabschluss I (erweiterter Realschulabschluss) oder die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht erforderlich.
Nein. Die Aufnahmevoraussetzungen knüpfen allein an den Bildungsstand an, nicht an ein Höchst- oder Mindestalter. Maßgeblich ist der erweiterte Sekundarabschluss I (oder ein gleichwertiger Bildungsstand). Ob ein vorhandener Abschluss als gleichwertig anerkannt wird, klären wir gern persönlich in der Beratung.
Ja. Es gibt keine Altersgrenze – entscheidend ist allein dein Schulabschluss (erweiterter Sekundarabschluss I oder ein gleichwertiger Bildungsstand). Das BGT ist eine Vollzeitschule: Wer sich drei Jahre in Vollzeit aufs Abitur konzentrieren kann, hat hier einen direkten Weg zur allgemeinen Hochschulreife.
Ja. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kannst du am BGT dein Abitur machen. Unter bestimmten Voraussetzungen (u. a. Fachhochschulreife in derselben Fachrichtung und Nachweis einer zweiten Fremdsprache) ist sogar ein direkter Einstieg in die Qualifikationsphase möglich – sprich uns dazu in der Beratung an.
Der Besuch ist als öffentliche Schule kostenfrei. Eine Förderung über Schüler-BAföG ist möglich und kann je nach Alter und Vorgeschichte (z. B. nach abgeschlossener Ausbildung oder mehrjähriger Berufstätigkeit) auch elternunabhängig gewährt werden. Die genauen Bedingungen klärst du am besten direkt mit dem zuständigen BAföG-Amt.
Ja. Du erwirbst die allgemeine Hochschulreife – das gleiche Abitur wie an einem allgemeinbildenden Gymnasium. Es berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an allen Universitäten und Hochschulen.
Wer nicht mindestens vier Schuljahre durchgehend eine zweite Fremdsprache hatte, belegt am BGT eine neu beginnende zweite Fremdsprache: Russisch an der BBS II oder Spanisch in einem Kurs an der BBS III.
Der Besuch ist als öffentliche Schule kostenfrei; eine Förderung über BAföG ist möglich. Für die Anmeldung füllst du den Anmeldebogen für die Vollzeitschulen aus – alle Unterlagen findest du unter „Service & Anmeldung".

Häufige Fragen zum Cool-Flex-System

Cool-Flex ist ein neues Lernkonzept, das das Berufliche Gymnasium (BGT) der BBS II Göttingen einführt. Es kombiniert kooperative Lernformen mit einem hochflexiblen Stundenplan und rückt deine individuelle Förderung und Eigenverantwortung stärker in den Fokus. So kannst du deinen Unterricht freier gestalten und eigene Schwerpunkte setzen.
COOL steht für „Cooperatives Offenes Lernen": selbstständiges Lernen, kooperative Arbeitsformen, individuelle Lernbegleitung und projektorientiertes Arbeiten. Flex steht für den „flexiblen Stundenplan" mit selbstbestimmter Lernzeit, individuellen Lernwegen, Wahlmöglichkeiten in der Vertiefung und einer effizienten Zeitnutzung. Zusammen ergeben beide Bausteine das Cool-Flex-System.
In den Cool-Flex-Phasen bestimmst du deine Lernzeit selbst mit und arbeitest auf individuellen Lernwegen an deinen Aufgaben – allein, in kooperativen Arbeitsformen oder projektorientiert. Du entscheidest mit, wo du Schwerpunkte setzt, und nutzt deine Wahlmöglichkeiten in der Vertiefung. So gestaltest du deinen Unterricht freier und übernimmst Verantwortung für deinen eigenen Lernprozess.
Du kannst deinen Unterricht freier gestalten, eigene Schwerpunkte setzen und deine Lernzeit selbstbestimmt und effizient nutzen. Besonders praktisch ist das, wenn du eine weitere Anreise hast: Laut Abteilungsleiter Benjamin Rommel macht das System gerade für Jugendliche mit längerem Schulweg die Präsenzzeiten effizienter nutzbar. Gleichzeitig profitierst du von einer modernen Lernumgebung mit hoher Praxisnähe.
Cool-Flex soll deine Studierfähigkeit fördern und dich dazu befähigen, Verantwortung für deinen eigenen Lernprozess zu übernehmen. Über eine moderne Lernumgebung und hohe Praxisnähe bereitet es dich optimal auf das spätere Studium oder den Berufseinstieg vor. Damit rücken individuelle Förderung und Eigenverantwortung stärker in den Mittelpunkt.
Nein. Zum COOL-Konzept gehört ausdrücklich die individuelle Lernbegleitung – du lernst zwar selbstständiger und eigenverantwortlicher, wirst dabei aber begleitet. Außerdem arbeitest du in kooperativen Arbeitsformen und an Projekten, also auch gemeinsam mit anderen.

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